Offen & kollegial geleitet

Eine Schule, drei Standorte - alle mit eigenem Gepräge

Die Rudolf Steiner Schule Bern Ittigen Langnau hat drei Standorte mit unterschiedlichem Angebot. Sie steht grundsätzlich Kindern und Jugendlichen aus allen Bevölkerungsschichten offen. Zurzeit werden rund 640 Schülerinnen und Schüler im Alter von 4 bis 20 Jahren unterrichtet, vom Kindergarten der Elementarstufe bis zur Integrativen Mittelschule IMS. Für jüngere Kinder, zum  Teil schon ab 3 Jahren, gibt es Spielgruppen-Angebote.

Die Schule wurde 1946 in Bern gegründet. Sie hat sich 1978 in Ittigen erweitert und 2009 mit der seit 1984 bestehenden Rudolf Steiner Schule in Langnau zusammengeschlossen. Sie ist privatrechtlich als Verein organisiert und wird als selbstverwalteter Betrieb geführt – gemeinsam von Lehrpersonen und Eltern. Es besteht ein Leistungsvertrag mit dem Kanton Bern, und die Schule ist im offiziellen Privatschulregister der Schweiz eingetragen. Gearbeitet wird mit dem zertifizierten Qualitätsverfahren „Wege zur Qualität“.


SCHULVEREIN

Getragen von Lehrpersonen und Eltern

Trägerschaft der Schule ist ein Verein. Aktivmitglieder sind alle angestellten Mitarbeitenden, alle Eltern und weitere Personen, die sich durch aktive Mitarbeit für die Schule engagieren. Wer die Schule anderweitig unterstützen will, kann Fördermitglied mit beratender Stimme werden.

Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung, die jedes Jahr mindestens einmal einberufen wird. Sie entscheidet unter anderem über das Schulbudget und die Jahresrechnung. Zudem wählt sie den Vorstand und dessen (Co-)Vorsitz. Der Vorstand besteht aus Mitarbeitenden und Eltern. Seine Mitglieder verantworten alle Kompetenzgruppen, die zentrale Aufgaben der Schulführung wahrnehmen. Vorstand und Kollegium sind ausführende Vereinsorgane. Ihre Zusammenarbeit ist im Organigramm dargestellt und im Organisationsreglement geregelt. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral, verfolgt keinen Erwerbszweck und ist als gemeinnützige Institution anerkannt.

Grundlagendokumente

Statuten
Leitbild
Organisationsreglement
Organigramm


Jahresberichte


VORSTAND

Verantwortlich für die ganze Schule

Der Vorstand ist gemäss Statuten das „geschäftsleitende Organ“; er wird von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Kollegiums gewählt. Im Vorstand sind Eltern und Lehrpersonen vertreten, ebenso alle Kompetenzgruppen, die konkrete mandatierte Aufgaben wahrnehmen.

Der Vorstand wird gebildet aus dem Vorsitz und weiteren Vorstandsmitgliedern, die meist eine Kompetenzgruppe vertreten. Kontakt zum Vorsitz via vorstand@steinerschule-bern.ch

Der Vorstand begleitet die Tätigkeit weiterer wichtiger Gremien, namentlich der Elternräte, der Ombudsstelle, der Qualitäts- und der Integritätsgruppe.  Er vertritt die Schule gegenüber Behörden und der Öffentlichkeit.

Organigramm der Rudolf Steiner Schule Bern Ittigen Langnau

Zuständigkeiten und Mailadressen (Stand Dezember 2021):

  • Vorsitzende des Schulvereins:

Rosemarie Baumgartner. Kontakt: vorstand@steinerschule-bern.ch

  • Verantwortliche der Kompetenzgruppen:

Kompetenzgruppe Finanzen Mittelbeschaffung Liegenschaften: vakant
finanzen@steinerschule-bern.ch

Mitarbeit im Bereich Liegenschaften: David Wacker
david.wacker@steinerschule-bern.ch

Kompetenzgruppe Personal: Marianne Wey
personal@steinerschule-bern.ch

Kompetenzgruppe Elternaktivitäten: Gerhard Schuwerk
elternaktivitaeten@steinerschule-bern.ch

Sekretär (Protokoll- und Schriftführer) gemäss Statuten: Michael Müller
michael.mueller@steinerschule-bern.ch


KOLLEGIUM

Zuständig für Pädagogik und Personelles

Dem Kollegium obliegt gemäss Statuten die personelle und pädagogische Führung der Schule. Es setzt sich aus allen festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, die das Aufnahmeverfahren durchlaufen haben. Das Kollegium nimmt seine Schulleitungsaufgaben gemeinsam an Konferenzen wahr.

Im Unterschied zu den allermeisten Schulen gibt es an unserer Schule keine hierarchische Struktur mit schulleitenden Vorgesetzten und unterstellten Lehrpersonen. Aufgaben der Schulleitung werden vielmehr gemeinsam wahrgenommen, von Vorstandsmitgliedern verantwortet oder an gezielt beauftragte Gremien, Arbeitsgruppen oder Einzelpersonen delegiert.

  • Für Fragen und Anregungen an die Kollegien der drei Schulstandorte stehen in Bern, Ittigen und Langnau die Standortleitungen zur Verfügung (siehe unten).
  • Jedes Standortkollegium wählt eine Vertrauensperson zur Wahrung der Integrität von Schülerinnen und Schülern. Diese drei Lehrpersonen und eine Fachperson aus der Elternschaft bilden zusammen die Integritätsgruppe (siehe unten).

Das Kollegium versammelt sich – in unterschiedlicher Zahl und Zusammensetzung je nach Aufgabe –  wöchentlich an Konferenzen, um Aufgaben für die ganze Schule, für einzelne Standorte oder auch für einzelne Schulstufen zu erfüllen. Die Leitungen der Gemeinsamen Konferenz und der Standortkonferenzen treffen sich zudem mit einer Delegation des Vorstandes regelmässig, um die Arbeiten in den verschiedenen Konferenzen vorzubereiten und zu begleiten. Dieses Gremium heisst: Konferenzkoordination.

Das Kollegium ist insbesondere zuständig für die Organisation des Schulbetriebs; es wählt Mitarbeitende aus und begleitet sie; es ist für Aus- und Weiterbildung besorgt und entscheidet über die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern.

Standortleitung Bern:
Simon Odermatt – leitung.bern@steinerschule-bern.ch

Standortleitung Ittigen:
Florian Furrer – florian.furrer@steinerschule-bern.ch
(Vertretung Volksschulbereich (Elementar-, Mittel-, Oberstufe))
Lena Ashkenazi – lena.ashkenazi@steinerschule-bern.ch
(Vertretung Mittelschulbereich (IMS))
Michael Müller – michael.mueller@steinerschule-bern.ch
(Verantwortung Personalwesen; vertritt das Kollegium Ittigen auch im Vorstand)

Allgemeine Anliegen: leitung.ittigen@steinerschule-bern.ch

Standortleitung Langnau:
Marianne Etter-Wey – leitung.langnau@steinerschule-bern.ch
(vertritt das Kollegium Langnau auch im Vorstand)

Das Kollegium unserer Schule in Bern

(Bild: Kollegium zu Beginn des Schuljahres 2019/20)

KOLLEGIUM DER SCHULE IN BERN (Schuljahr 2023/2024)

Klassen- und Fachlehrpersonen Elementar-, Mittel- und Oberstufe

Ambiehl Manuela, Elementarklasse E2 (Kindergarten)
Bart Christian, 3. Klasse
Brüllhardt Jonas, 8. Klasse – Epochen/Französisch
Bugmann Rahel, 9. Klasse – Epochen- u. Fachlehrerin
Casteller Alejandro, Naturwissenschaften
Dönges Claudia, Kunst
Duranteau Anabel, Musik
Emmenegger Florence, Französisch
Garcia Marsilio Anna Teresa, 4. Klasse
Hewitt Kyle, 1. Klasse
Kauter Michael, Turnen und Sport
Keller Andrea, Spielgruppe
Kloter Claudine, 2. Klasse
Lexova Jirina, 5. Klasse
Mangold Franziska, Handarbeiten
Odermatt Simon, 7. Klasse
Obrist Juliane, 6. Klasse
Oliva Lisa-Marie, Klassenassistenz 1. Klasse
Prusa Michal, Werken
Riedo David, 7. Klasse, Englisch
Sarasin-Reich Barbara, Französisch
Schmid Kathrin, Handarbeiten
Schneider Sebastian, Klavierbegleitung Eurythmie
Stöckli Kim, Elementarklasse E1 (Kindergarten)
Suter Karen, Englisch
Thveten Espen, Kindergarten Vogelflug
Tibiletti Leonardo, Musikunterricht
Wieczorek Fabienne, Spielgruppe
Zuber Andrej, Gartenbau

Lehrpersonen im Therapie- und Förderbereich
Blunck Claudia Förderunterricht
Grubauer Nicole, Förderunterricht
Senn-Mauerhofer Regula, Heileurythmie
Wagner Maja, GEF

Tagesschule
Müller Martina

Sekretariat
Häberli Franziska
Sturny Natascha

Mensa
Braun Robert

Hauswartung
Lazic Milenko
Lechthaler Duno

Umgebungspflege

Blunck Claudia

Schularzt/Schulärztin
Brachmann Ilka
Giger Andreas

Standortleitung
Sturny Natascha

Das Kollegium unserer Schule in Ittigen

(Bild: Kollegium der Schule in Ittigen zu Beginn des Schuljahres 2019/2020)

DAS KOLLEGIUM DER SCHULE IN ITTIGEN (Schuljahr 2023/2024)

Klassen- und Fachlehrpersonen Elementar-, Mittel- und Oberstufe
Aebi Donath, Religion, Werken
Andric Miroslava, Sport
Ashkenazi Oren, Englisch
Bäriswyl Katharina, Elementarklasse (Kindergarten)
Barrot Doris, Handarbeiten
Bart Myrte, 1. Klasse
Capdevila Beatrice, Handarbeiten
Demenga Katja, Orchester
Dumlao Charisse, Englisch, Singen
Ehrsam Milena, Elementarklasse (Kindergarten)
Fahrni Renate, Gartenbau
Furrer Florian, Gartenbau, Werken
Glauser Selma, Elementarklasse (Kindergarten)
Gong Chenchen, Eurythmie
Kägi Jolanda, 4. Klasse
Kohlbrenner Kristalen, 7. Klasse
Kozlova Alena, Klavierbegleitung Eurythmie
Kramer Jörg, Werken
Lauber Christoph, Religion
Luck Veronika, 8. Klasse
Noblé Annette, Klavierbegleitung Eurythmie
Ott Rahel, 6. Klasse
Schmitz-Kunckler Manuela, 2. Klasse
Schneider Sebastian, Klavierbegleitung Eurythmie
Schürmeyer Ewa, Spielgruppe
Siconolfi Susanna, Eurythmie
Stoltenberg Elisabeth, 3. Klasse
Stuber Michel, Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
Wenzelburger Aya, 5. Klasse

Klassen- und Fachlehrpersonen der IMS (Integrative Mittelschule)
Aebi Donath, Klasse 11A, Bildnerisches Gestalten
Amrein Jonas, Klasse 12B, Chemie/Geografie/Geologie
Ashkenazi Lena, Klasse 11B – Deutsch/Geschichte/Staatskunde
Ashkenazi Oren, Englisch/Tanzen
Atluri-Born Indira, Englisch
Banez Garcia Catalina, Französisch
Burkhard Claudine, Französisch
Capdevila Beatrice, Schneidern
Demenga Katja, Klasse 12B – Orchester
Dumlao Charisse, Englisch
Gerwin Karl-Johannes, Klasse 12A – Eurythmie
Gottwald Friederike, Französisch; ABU und Coaching IMS-B
Horst Alain, Bildnerisches Gestalten
Iff Jonas, Klasse 11B, Chemie/Gesundheit/Mathematik
Impedovo Amedeo, Italienisch
Kozlova Alena, Klavierbegleitung Eurythmie
Kramer Jörg, Mathematik IMS-B
Lahmann Martina, Biologie
Müller Oliver, Waldprojekte/Werken/Instrumentenbau, Coaching IMS-B
Newiadomsky Beate, Mathematik/Physik/Technologie
Newiadomsky Lothar, Mathematik/Physik/Technologie
Noblé Annette, Singen, Chorsingen, Musikgeschichte
Röthlisberger Dominic, Deutsch
Steen Torsten, Malen/Zeichnen/Steinhauen
Stuber Michel, Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
Widmer Manuel, Sport
Wüthrich Flurina, 9. Klasse
Wyss Mischa, Mathematik
Zellweger Katrin, 11A, Bildnerisches Gestalten

Lehrpersonen der Mehrstufenklassen (MU/M1/M2)
Bachmann Regula, Klassenlehrerin (5.-8.Kl. = M1)
Burkhard Claudine, Französisch
Capdevila Beatrice, Handarbeiten (M1+M2)
Dumlao Charisse, Englisch, Klavierbegleitung Eurythmie
Fischer Caroline, Assistenzlehrerin (5.-8.Kl.)
Kramer Jörg, Klassenlehrer (9.-12.Kl.)
Lutz Petra, Klassenlehrerin (1.-4.Kl.)
Noblé Annette, Chor, Musik, Klavierbegleitung Eurythmie
Ritzmann Allan, Assistenzlehrer (1.-4.Kl.), Sport
Siconolfi Susanna, Eurythmie
Stirn Axel, Epochen- und Fachlehrer (M1+M2)


Lehrpersonen im Therapie- und Förderbereich

Imperiali Brigitte, Schulische Heilpädagogin
Kenov-Guldimann Susanne, Heileurythmie
Schweizer Blanche-Marie, Therapeutische Sprachgestaltung
Sieger Fabienne, Förderlehrerin
Steinhart Larissa, Förderlehrerin
Weber Stefanie, Förderlehrerin

Schulsozialarbeit (9. Kl./M2/IMS)
Désirée Meyer

Tagesschule
Siconolfi Susanna

Mittagsbetreuung
Ehrsam Milena

Mensa-Team
Blöchlinger Eva
Lang Juliane
Zulian Luca

Sekretariat
Müller Michael

Finanzverwaltung
Hulm Elisabeth
Klockenbring Karsten
Tietz Tina

Hauswartung
Manz David
Saxer Martin

Schulärzte
Gutschner Patrick
Huber Monique

Das Kollegium unserer Schule in Langnau

(Kollegium der Schule in Langnau im Herbst 2023. Es fehlen: Nathalie Muralt, Manila Dür, Christina Kruse, Regula Pfenninger, David Iten)

SCHULE IN LANGNAU

Klassen- und Fachlehrpersonen Elementar-, Mittel- und Oberstufe
Aeschlimann Christa, Klassenlehrerin 6. – 7. Klasse, Orchester 4. – 7. Klasse
Baumgartner Rosemarie, Eurythmie
Benyekkou Alexandre, Französisch 6. – 9. Klasse
Bönzli Yves, Klassenlehrer 8. – 9. Klasse
Dür Manila, Handarbeiten 1. – 9. Klasse
Eisenhut Samuel, Werken 4. – 9. Klasse , Wald- und Projekttag 3. Klasse
Etter-Wey Marianne, Malen 3. Klasse; Orchester 4. – 7. Klasse
Friedli Tobias, Sport 5. u. 9. Klasse
Guggisberg Christa, Waldpädagogin 1. u. 2. Klasse
Hulliger Annegret, Epochen 1. – 3. Klasse
Iten David, Gartenbau 6. – 8. Klasse
Kruse Christina, Kindergarten
Marienfeld Susanne, Klassenlehrerin 1. – 3. Klasse
Marienfeld Wolf-Dieter, Wald- und Projekttag 3. Klasse
Muralt Nathalie, Klassenlehrerin 4. – 5. Klasse
Peter Roja Claudia, Kindergarten
Reist Michèle, Epochen 8. – 9. Klasse
Schaerer Rebekka, Bildnerisches Gestalten 4. – 9. Klasse
Schneider Samuel, Sport 5. – 9. Klasse
Schulz Daniela, Spielgruppe
Siegenthaler Kate, Englisch 4.- 9. Klasse, Französisch 4. – 5. Klasse
Strahm Christine, Eurythmiebegleitung

Lehrpersonen im Therapie- und Förderbereich
Hulliger Annegret, Förderunterricht, Heilpädagogik
Gronewold Anne, Heileurythmie
Pfenninger Regula, Förderunterricht
Reist Michèle, Förderunterricht
Wolf Andrietta, Sprachgestaltungstherapie

Hauswart
Baumgartner Hans

Schularzt/Schulärztin
Gronewold Karl

Sekretariat
Wüthrich Daniela

Standortleitung
Etter-Wey Marianne


INTEGRITÄTSGRUPPE

Präventions- und Meldestelle für physische, psychische und sexuelle Übergriffe

Unter Integrität verstehen wir die physische, psychische und sexuelle Unversehrtheit des Menschen. Die Aufgabe der Integritätsgruppe besteht darin, sich um die Prävention, die Art und Organisation der Intervention und die Nachsorge von physischen, psychischen und sexuellen Grenzverletzungen zu kümmern.

Die Integritätsgruppe ist als Meldestelle bei Grenzverletzungen und Übergriffen für Schüler:innen, Eltern und Lehrpersonen/Angestellte der Schule da. Letztere sind verpflichtet, Vorfälle zu melden.

Zu den Aufgaben der Integritätsgruppe gehört auch die niederschwellige Beratung bei Fragen und Unsicherheiten.

Die Vertrauenspersonen der Integritätsgruppe unterliegen der Schweigepflicht.

An folgende Vertrauenspersonen kann man sich wenden:

  • Karen Suter (aus dem Kollegium Bern) karen.suter(at)steinerschule-bern.ch
  • Rebekka Schärer (aus dem Kollegium Langnau) rebekka.schaerer(at)scheinerschule-bern.ch
  • Oliver Müller (aus dem Kollegium Ittigen) oliver.mueller(at)steinerschule-bern.ch
  • Renate Fahrni, Leitung der Gruppe (aus dem Kollegium Ittigen) renate.fahrni(at)steinerschule-bern.ch
  • Die gesamte Integritätsgruppe erreichen sie unter: intergritaetsgruppe(at)steinerschule-bern.ch

Schüler:innen, Eltern und Angestellte der Schule wählen frei, bei welcher Vertrauensperson sie sich melden. Sie sind also nicht an ihren Standort gebunden.

Arbeitsweise:

Meldungen und Beschwerden über Integritätsverletzungen werden grundsätzlich ernst genommen und vertraulich behandelt. Der Schutz und die Begleitung der Betroffenen stehen im Zentrum. Die Vertrauensperson nimmt Informationen entgegen und nimmt eine erste Einschätzung der Situation vor. Dabei wird zwischen anspruchsvollen Situationen im Graubereich, ausserordentlichen Ereignissen und schwerwiegenden Ereignissen unterschieden.

  • Anspruchsvolle Situationen im Graubereich: Vertrauensperson der Integritätsgruppe –> Beratung, Unterstützung bei Bedarf, Intervention
  • Ausserordentliche Ereignisse: Integritätsgruppe, Standortleitung, externe Fachstelle (optional) –> Klärungs- und Lösungsgespräche mit allen Beteiligten, Interventionen, korrigierende Massnahmen
  • Schwerwiegende Ereignisse: Vorstandsvorsitz, Standortleitung, Integritätsgruppe, externe Fachstelle, Koordinationsstelle der Steinerschule Schweiz –> Formelles Verfahren, Entscheide auf der Basis von Untersuchungen, Massnahmen

Weitere Aufgaben:
Die Integritätsgruppe hat auch die Aufgabe, neue Mitarbeitende in die Verhaltensgrundsätze, Pflichten und Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit Integrität und Grenzverletzungen einzuführen.

Jährlich organisiert die Gruppe eine Weiterbildungsveranstaltung für alle Mitarbeitenden.

Die Integritätsgruppe unterstützt Lehrpersonen bei der Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie organisiert und vermittelt externe Fachpersonen, schulische Angebote und Weiterbildungen.


OMBUDSSTELLE

Unabhängige Vermittlung in Konfliktsituationen

Die unabhängige Ombudsstelle ist dazu da, Konflikte lösen zu helfen, wenn die Beteiligten keinen eigenen Weg mehr finden. Sie wird erst tätig, wenn man sie anfragt. In einem solchen Fall versucht sie, durch vermittelnde Gespräche eine Lösung zu finden, die alle befriedigt. Eine schiedsrichterliche Funktion aber hat sie nicht. Sie ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Mitglieder der Ombudsstelle sind von Vorstand und Kollegium mandatiert (nachfolgend ist in Klammern angegeben, von welchem Gremium sie vor der Mandatierung gewählt wurden):

Mitglieder der Ombudsstelle: Tobias Friedli (Kollegium Langnau), Ilva Malär (Elternrat Bern), Renate Fahrni (Kollegium Ittigen), Philippe Häni (Koordinator, Elternrat Ittigen), Stefan Locher (Elternrat Langnau) und Juliane Obrist (Kollegium Bern).

Die Adressen der Mitglieder sind auf dem Infoblatt der Ombudsgruppe zu finden. Sie werden auch regelmässig in der Schulzeitschrift «forum» veröffentlicht und – zusammen mit Angaben zu den Personen – in den Schulen zugänglich gemacht (Info-Wände). Ratsuchende können wählen, welche Ombudsperson sie anrufen wollen.

Kontakt per E-Mail zu Philippe Häni, Koordinator der Ombudsstelle: ombudsstelle@steinerschule-bern.ch


WEGE ZUR QUALITÄT

Anerkanntes Qualitätsverfahren, externe Evaluation

Unsere Schule arbeitet mit dem international anerkannten Qualitätssicherungs- und –entwicklungsverfahren „Wege zur Qualität“. Dieses Verfahren ist von der gleichnamigen Stiftung für Institutionen entwickelt worden, die selbstverwaltend geführt werden und Beziehungsdienstleistungen erbringen (z.B. Heime, Schulen) .

Die Rudolf Steiner Schule Bern Ittigen Langnau ist erstmals im November 2009 von Fachleuten der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft Confidentia beurteilt worden. Seither wird sie alle zwei Jahre von externen Fachpersonen im Auftrag von Confidentia evaluiert: mittels Gesprächen mit ausgewählten Schulgremien und Arbeitsgruppen, mittels Unterrichtsbesuchen und der Prüfung von schriftlichen Jahres- und Entwicklungsberichten der Schule. Die Evaluationsberichte können auf den Schulsekretariaten eingesehen oder beim Vorstand bezogen werden (vorstand@steinerschule-bern.ch).

Links:
Weiterführende Informationen zum Qualitätssicherungs- und -entwicklungsverfahren ‹Wege zur Qualität›

Confidentia


TAGESSCHULE

Betreuung ausserhalb des Unterrichts

An den Schulstandorten Bern und Ittigen können Schülerinnen und Schüler von der Elementarstufe (Kindergarten) bis zum 6. Schuljahr ausserhalb der Unterrichtszeiten die Tagesschule besuchen. Zum Angebot gehören gemeinsames Mittagessen und Betreuung an schulfreien Nachmittagen.

In den altersgemischten Kindergruppen unserer Tagesschulen in Bern und Ittigen legen wir Wert auf stabile soziale Beziehungen, auf soziales Lernen, gegenseitige Rücksichtnahme und respektvollen Umgang miteinander. Wir bieten Unterstützung bei Hausaufgaben, Anregung zu Spiel und Bewegung sowie Anleitung zum Werken und Gestalten.

In unserer Schule in Langnau gibt es keine Tagesschule, aber einen von Eltern betreuten Mittagstisch. Und im Kinderhaus Vogelflug an der Eigerstrasse 24 in Bern gehört das gemeinsame Zubereiten und Geniessen des Mittagessens zum erweiterten Angebot des Kindergartens.

Reglement und Anmeldung Tagesschule Bern
Reglement und Anmeldung Tagesschule Ittigen


MENSA

MENSA

An allen drei Schulstandorten wird ein preiswertes, ausgewogenes Mittagessen angeboten. Das primäre Ziel der Mensa ist, eine gesunde, vollwertige, saisonale und günstige Mahlzeit für unsere Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrpersonen zuzubereiten. Auch Eltern und Gäste sind immer willkommen. Für feine Snacks und kleinere Mahlzeiten steht in Ittigen zusätzlich ein Kiosk zur Verfügung.

In Langnau kochen Eltern für den Mittagstisch, in Ittigen und Bern werden die Mahlzeiten von einem professionellen Küchenteam zubereitet, unterstützt von Eltern. Alle Eltern leisten Einsätze in der Mensa, unabhängig davon, ob ihre Kinder das Angebot nutzen oder nicht. Die Mensa basiert, wie viele andere Bereiche unserer Schule auch, auf der Solidarität unter den Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft.

Detailliertere Informationen zu den Elterneinsätzen finden sich im Merkblatt.

Unter nachfolgendem Link können die Eltern sich für Einsätze in der Mensa Ittigen und Bern eintragen:

→ Mensa – Online-Plattform

Die erstmalige Registrierung erfolgt unter https://www.signupnow.ch/account/signup/d44d1f9061cc2003223 


SCHULGESCHICHTE

Seit 75 Jahren gibt’s eine Rudolf Steiner Schule in Bern

Die Geschichte unserer Schule beginnt im Jahr 1946 – in einem Pfadiheim in Bern. Der erste Schultag war – wenn unsere Recherchen zutreffen – am Osterdienstag, 23. April 1946, im vorübergehend gemieteten Pfadiheim der Abteilung der «Schwyzerstärn».

Im «Schulkreis», der Zeitschrift der schweizerischen Steinerschul-Bewegung, ist im Herbst 2019 ein Beitrag zur Gründungsgeschichte unserer Schule erschienen:

Die Schule begann im Pfadiheim

Als dritte Rudolf Steiner Schule der Schweiz nach Basel (1926) und Zürich (1927) wurde 1946 die Schule in Bern gegründet. Doch die Keime dazu wurden schon im Vorjahr bzw. zwei Jahrzehnte früher gelegt: 1924 hatte Rudolf Steiner eine pädagogische Vortragsreihe im Grossratssaal des Berner Rathauses gehalten. Im Publikum sass damals der junge Emmentaler Pfarrer Friedrich Eymann, der sich später Religionslehrer am staatlichen Lehrerseminar Hofwil (bis 1938) und als Ethik-Professor an der Universität Bern (ab 1928 bis 1944) zur Anthroposophie bekannte und massgeblich zur Verbreitung der Pädagogik Rudolf Steiners im Kanton Bern beitrug.

Aus Konflikten mit kirchlichen und staatlichen Behörden sowie der Überzeugung, dass die Waldorfpädapogik auch die Staatsschule durchdringen sollte, entstand 1941/42 die Freie Pädagogische Vereinigung (FPV). Zur gleichen Zeit gelangte Friedrich Eymann an Marie Steiner, um ihre Einwilligung zur 1942 geplanten Gründung einer Rudolf Steiner Schule in Bern einzuholen. Doch in der damaligen entbehrungsreichen Weltkriegszeit reichten die Kräfte für die Schulgründung zunächst nicht aus.

Im Frühling 1945 wurde im Berner Länggass-Quartier eine heilpädagogische Klasse für sieben «seelenpflegebedürftige» Kinder eröffnet. Der Trägerverein unter dem Präsidium von Friedrich Eymann nahm in der Folge den Wunsch von Eltern auf, das Angebot für Kinder ohne Behinderungen zu erweitern. So konnte 1946 die Rudolf Steiner Schule in Bern mit zwei Sammelklassen und der integrierten heilpädagogischen Klasse mit insgesamt 21 Kindern starten – eingemietet in einem Pfadfinderheim, wie es in alten Schulgeschichten heisst.

Es war, wie Nachforschungen eines hilfsbereiten Pfadi-Historikers bestätigt haben, das Heim des Pfadi-Corps Schwyzerstärn, nahe beim Bahnhof Bern und der benachbarten Reitschule gelegen. Der Schulbetrieb dort war allerdings nur eine kurze Episode in der Entwicklung der Berner Steinerschule. 1947 konnte als Schulhaus eine Villa an der Eigerstrasse gekauft und bezogen werden, in der noch heute ein Kindergarten (mit erweitertem Betreuungsangebot) untergebracht ist.

1965/66 wurde zusätzlicher Schulraum an der Effingerstrasse gemietet und dort auch ein Saal gebaut; 1972 erfolgte der Vollausbau auf 12 Schuljahre. Dank einer grosszügigen Schenkung eines Bauernhauses samt Bauland in Ittigen konnte dort 1978 das heutige Schulhaus bezogen werden. In Bern begann der Aufbau eines zweiten Klassenzugs, der 1992 in die neu errichteten Pavillonbauten am Melchenbühlweg am Ostrand der Stadt Bern ziehen konnte. Damit waren zwei der drei heutigen Schulstandorte bezogen. Der dritte, Langnau, war 1984 als selbständige Rudolf Steiner Schule Oberemmental begründet worden; er wurde 2009 in die «Berner Schule» integriert. Seither trägt sie den Namen «Rudolf Steiner Schule Bern Ittigen Langnau». (Text: Bruno Vanoni)


  • Hinweise zur Schulgeschichte sind willkommen – bitte per E-Mail an: oeffentlichkeitsarbeit@steinerschule-bern.ch

Weitere Einblicke in die Schulgeschichte von 1946 bis heute:

Kleine Schulgeschichte in sechs Teilen (und mit einem Nachtrag (forum-Texte von 2016 und 2019)

«Stetig im Wandel» – Gespräch mit der langjährigen Lehrerin Elsbeth Zysset zum 60-Jahr-Schuljubiläum (erschienen in der forum-Sonderausgabe 4 / 5 2006)


EHEMALIGE

Der Schule verbunden, mitten im Leben

Zur Freude ihrer früheren Lehrerinnen und Lehrer pflegen ehemalige Schülerinnen und Schüler immer wieder Kontakt miteinander – und mit der Steinerschule, die sie besucht haben. In der Schulzeitschrift «forum» gibt es eine ständige Rubrik, das «ehemaligenforum«, in der Ehemalige sich zum jeweiligen Schwerpunktthema äussern, über ihre Schulzeit schreiben und vorstellen, was sie danach gemacht haben und weiterhin machen. Und am jährlichen Basar in Ittigen treffen sich Ehemalige jeweils am Basar-Samstag abends in der zur «Ehemaligenbar» umfunktionierten Turnhalle. Vielleicht auch dieses Jahr? Im Basar-Programm ist es zu erfahren…

Und bald wird auch an dieser Stelle mehr aus dem Leben und Wirken von Ehemaligen zu erfahren sein…

Und für alle, die den «Steinerschüler-Song» aus einer Abschlussarbeit nochmals hören wollen, hier die akustische Kostprobe von Valentin Ammon, mittlerweile im Kreis der Ehemaligen.

 


STANDORTE

Langnau

Rudolf Steiner Schule in Langnau

Schlossstrasse 6
CH-3550 Langnau
Tel 034 402 12 80
Sekretariat: Daniela Wüthrich
rsslangnau@steinerschule-bern.ch

Standortleitung (siehe oben, unter Kollegium)

Mitarbeitende

Elternrat

Die Steinerschule in Langnau ist 1984 gegründet worden und war 25 Jahre lang selbständig. Seit 2009 ist sie einer der drei Standorte der Rudolf Steiner Schule Bern Ittigen Langnau. Zurzeit gibt es an diesem Schulstandort im oberen Emmental eine Spielgruppe, einen Kindergarten (Elementarklasse – als Teil der Elementarstufe) und drei Mehrjahrgangsklassen.

In den vier Mehrjahrgangsklassen werden jeweils Schülerinnen und Schüler aus zwei oder drei Schuljahren gemeinsam von einer oder mehreren Lehrpersonen unterrichtet. Es gibt eine Klasse für das 1. bis 3. Schuljahr, eine Klasse für das 4. und 5., eine für das 6. und 7. sowie eine Klasse für das 8. und 9. Schuljahr. Diese Einteilung weicht etwas von der Stufeneinteilung der beiden andern Schulstandorte ab; viele Informationen über das Unterrichtsangebot gelten aber auch für den Standort Langnau.

Für die nachfolgenden Schuljahre 10 bis 12 gibt es die Integrative Mittelschule IMS in Ittigen.

Insgesamt gehen am Standort Langnau rund 100 Schülerinnen und Schüler in die Steinerschule.

Ittigen

Rudolf Steiner Schule in Ittigen

Ittigenstrasse 31
CH-3063 Ittigen
Tel 031 924 00 30
Sekretariat: Michael Müller
rssittigen@steinerschule-bern.ch

Konferenzleitung (siehe oben, unter Kollegium)

Mitarbeitende

Elternrat

In Ittigen ist die (1946 in Bern entstandene) Steinerschule seit 1978 im damals neu gebauten Schulhaus untergebracht. Heute werden in Ittigen zwei Kindergärten (Elementarklassen – als Teil der Elementarstufe, mit integrierter Spielgruppe) und neun Jahrgangsklassen für die obligatorische Schulzeit (1. bis 9. Schuljahr) geführt: die 1. und 2. Klasse als Teil der Elementarstufe, die weiteren Schulklassen als Teil der Mittel- und Oberstufe. Daran schliesst – nach Abschluss der Schulpflicht – die Integrative Mittelschule IMS (10.-12. Schuljahr) an. Sie wird auch von Jugendlichen aus andern Steinerschulen des Kantons Bern besucht, namentlich aus den Schulen in Biel und Steffisburg.

Zum Schulareal in Ittigen gehört auch ein Bauernhaus. Darin werden drei Mehrstufenklassen (1.-4. / 5.-8. / 9. – 12. Schuljahr) unterrichtet – ein ergänzendes Angebot für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen. Im Bauernhaus sind auch die Holz- und Plastizier-Werkstätten untergebracht.

Insgesamt gehen gegen 400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Steinerschule in Ittigen ein und aus.

Bern

Rudolf Steiner Schule in Bern

Melchenbühlweg 14
CH-3006 Bern
Tel 031 350 40 30
Sekretariat: Natascha Sturny, Franziska Häberli
rssbern@steinerschule-bern.ch

Kinderhaus Vogelflug
Eigerstrasse 24
CH-3007 Bern
Kontakt:
Kindergarten: Kim Stöckli – Tel 079 425 38 35
Spielgruppe: Andrea Keller – Tel 033 345 26 57
kinderhaus.vogelflug@steinerschule-bern.ch

Standortleitung (siehe oben, unter Kollegium)

Mitarbeitende

Elternrat

Die Berner Steinerschule wurde 1946 gegründet; sie war (nach dem Start in einem Pfadiheim) zuerst an der Eigerstrasse und dann auch an der Effingerstrasse untergebracht. Dann hat sie sich an zwei Standorten weiterentwickelt: ab 1978 in Ittigen und ab 1992 am Melchenbühlweg 14 in Bern, am östlichen Stadtrand an der Grenze zu Ostermundigen. Hier gibt es einen Kindergarten (Elementarklasse – als Teil der Elementarstufe) und neun Jahrgangsklassen für die obligatorische Schulzeit: 2 Klassen in der Elementarstufe, je drei Klassen in der Mittel- und Oberstufe. Nach dem 9. Schuljahr lockt der Wechsel an die Integrative Mittelschule (IMS) nach Ittigen.

Zum Standort Bern gehört zudem das Kinderhaus Vogelflug an der Eigerstrasse 24 in Bern. Hier wird ein Kindergarten (Elementarklasse – als Teil der Elementarstufe) mit ergänzenden Betreuungs- und Beratungsangeboten geführt, auch für jüngere Kinder und Eltern. Dazu gehört insbesondere die Spielgruppe Vogelnest und ein MutterVaterKind-Treff.

Insgesamt werden am Standort Bern mehr als 200 Schülerinnen und Schüler bis zum 9. Schuljahr unterrichtet.